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Künstlerische Impulse für Stadtplanung |
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Städte entwickeln sich. Sie wachsen, sie schrumpfen, Stadtteile wechseln ihre Funktionen und Identitäten, öffentliche Räume veröden, Beziehungen zwischen Zentrum und Peripherie verändern sich. Traditionen werden vergessen, reaktiviert oder neu erfunden. Das menschliche Zusammenleben wird davon maßgeblich bestimmt. Gibt es 'die' europäische Stadt? Changing Habitats, Inventing Communities, Building Cities möchte Aktivitäten in kleineren und mittleren Städten, meist mittelalterlichen Ursprungs, verbinden. Städte, die durch die Industrie des 19. Jahrhunderts verändert, und in den letzten Jahren des vergangenen Jahrhunderts einem massiven Wandel ihrer ökonomischen Grundlagen, und damit häufig auch ihrer Lebensvoraussetzungen, unterzogen wurden. Neue Felder der Kunst Hier engagieren sich mehr und mehr Künstler. Sie erkennen, dass es sinnvoll ist, jenseits der Isolierung im Atelier an realen Situationen und Problemstellungen zu arbeiten. Sie engagieren sich, und bearbeiten gemeinsam mit Fachleuten, mit Betroffenen, Bewohnern und Benutzern relevante gesellschaftliche Problemstellungen. Dabei erregen vor allem Kommunikations- und Gestaltungsprozesse in den Bereichen der Architektur, der Stadtplanung, des Designs ihre Aufmerksamkeit. Changing Habitats, Inventing Communities, Building Cities will aufzeigen, dass die Integration künstlerischen Denkens und Arbeitens in die Entwicklung und Planung der europäischen Stadt von größter Bedeutung ist für die Gestaltung der Zukunft. Gemeint ist ein künstlerisches Denken und Arbeiten, das kommunikativ, kontextuell, ökologisch und interdisziplinär orientiert ist. Wir möchten die Zusammenarbeit von Akteuren und Partnern aus verschiedenen europäischen Städten ermöglichen und einen intensiven Erfahrungsaustausch in Gang bringen. Die Beteiligten kommen aus Bremen, Malmö, Utrecht, Edinburgh, aus Danzig, Sevilla, Riga und Budapest. Die Projekte
Die fünf Projekte werden in einer Ausstellung im April/Mai 2005 in der Gesellschaft für aktuelle Kunst in Bremen ausführlich dokumentiert. Die Ausstellung bildet den Rahmen für eine im Mai stattfindende zweitägige öffentliche Konferenz, an der sich u.a. die (unter Netzwerk aufgeführten) Partner beteiligen. Die Ergebnisse der Konferenz und der Ausstellung werden anschließend publiziert.
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CHANGING HABITATS: KUNSTPRAXIS UND STADTENTWICKLUNGAusstellung: CHANGING HABITATS, INVENTING COMMUNITIES, BUILDING CITIES: ART GOES PROFESSIONALInternationale Konferenz: >> Das Programm Anmeldung: office@gak-bremen.de FührungenSonntag 8.Mai um 16 Uhr: Horst Griese // Sonntag 22. Mai um 16 Uhr: Horst Griese und Sander/Claassen-Schmal VortragMittwoch 4.Mai um 19 Uhr: Apolonija Sustersic präsentiert ausgewählte eigene Projekte Informationen
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